Informationen zum Coronavirus

Seit 08.04.2020 gibt es keine bestätigten Corona-Fälle mehr in Öpfingen.

 

1.) Die Landesregierung BW hat eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen

 

UPDATE 23. Juni 2020

Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Die neue Fassung ist übersichtlicher und leichter verständlich. Sie tritt am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Kraft.

 

Die Änderungen finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums (Verlinkung)

 

3.) Einkaufshilfe durch die Nachbarschaftshilfe
Für Risikogruppen – über 60-Jährige sowie Menschen mit Vorerkrankungen – kann eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus, gegen das es derzeit noch keinen Impfschutz oder wirksame Medikamente gibt, besonders gefährlich sein. Aus diesem Grund bietet die Nachbarschaftshilfe Öpfingen eine ehrenamtliche Einkaufshilfe an. Ebenfalls gilt das Angebot auch für Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund einer Infektion unter häuslicher Quarantäne stehen. Sollten Sie also zu diesem Personenkreis gehören, erledigt die Einkaufshilfe die notwendigen Einkäufe gerne für Sie.

 

Bitte wenden Sie sich hierfür vertrauensvoll an

Frau Elisabeth Renz: 07391 7599585 oder

Frau Gisela Fromme: 07391 5502 .

 
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Gemeinde aktuell

Autor: Tanita Schmölz
Artikel vom 18.06.2020

Überblick über aktuelle Themen und Projekte der Verwaltung und des Gemeinderates

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich hoffe Sie sind bislang gut und vor allem gesund durch diese nicht ganz einfache Zeit gekommen. Aber auch, dass Ihre wirtschaftliche Situation gut ist und Sie sich keine Sorgen um Ihren Arbeitsplatz machen müssen.

Das gesellschaftliche Leben, insbesondere das Vereins- und Gemeindeleben ruht derzeit noch weitgehend, auch wenn erste Vereinsaktivtäten erfreulicherweise wieder stattfinden. Wir haben in Öpfingen seit Anfang April keine nachgewiesene Corona-Infektion mehr. Herzlichen Dank für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und die damit verbundene gegenseitige Rücksichtnahme. Vielen Dank auch für die Solidarität, insbesondere für die örtlichen Gastronomiebetriebe. 

Der Austausch und die Kommunikation über die gemeindliche Entwicklung war in den letzten Monaten etwas erschwert. Ich schreibe Ihnen deshalb heute, um Ihnen einen Überblick zu geben, welche Themen und Projekte mich, die uns in der Verwaltung und den Gemeinderat derzeit besonders beschäftigen.

Bereits im März konnte der neu eingerichtete Werkraum in der Grundschule zur Nutzung freigegeben werden. Weiter hat der Gemeinderat über die Neumöblierung des Lehrerzimmers sowie über die Anschaffung von weiterem Mobiliar beraten. Der Bodenbelag in der Aula und in den Gängen erfordert nun unser Augenmerk. Die Fliesen sind Mitte März teilweise gesprungen. Aktuell wird geprüft, ob nicht ein Naturkautschukbelag eine optische, wirtschaftliche und nachhaltige Lösung sein könnte. Die Umsetzung ist für 2021 geplant.

Diese Woche sind die Arbeiten zur Fassadensanierung des Alten Rathauses gestartet. Mein Dank gilt dem Musikverein und den Donauratzen für die aktive Mithilfe.

Auch in den Rathausräumlichkeiten des Unteren Schlosses ist seit dem Frühjahr viel passiert. Der Boden im Sitzungssaal wurde abgeschliffen und neu eingelassen sowie die Wände gestrichen. Die Toiletten wurden barrierefrei umgebaut und vergrößert sowie eine neue Küchenzeile für die Verwaltungsmitarbeiter eingebaut.

Auch das Gebäude Schlosshofstraße 12, in welchem die Gemeindebücherei untergebracht ist, soll neu gestrichen werden. Die Umsetzung obliegt jedoch der zuständigen Hausverwaltung und wird sich ggf. wegen Dacharbeiten auf das kommende Jahr verschieben.

Sicherlich zur großen Freude der Vereine wurde im Mai die Hallenbeleuchtung auf moderne LED-Lampen umgestellt. Zukünftig kann die Beleuchtung gedimmt werden um der unterschiedlichen Nutzung noch besser gerecht zu werden. Und es geht gleich weiter, bereits im August beginnen die Arbeiten für die grundlegende Sanierung der WC-Anlagen der Mehrzweckhalle, analog der 2019 erfolgten Sanierung der WC-Anlagen in der Grundschule. Diese Woche hat uns die Mitteilung erreicht, dass wir auch dieses Jahr erfolgreich mit unserem Ausgleichstockantrag waren und für die beiden Maßnahmen einen Landeszuschuss von 20.000 Euro erhalten. Mit dem bereits bewilligten Bundeszuschuss sind die beiden Maßnahmen zu 40 % über Zuschüsse finanziert.

In der aktuellen Zeit schätzen viele von uns die großflächigen Spielplätze in Öpfingen. Dankbar bin ich dem Gemeinderat, dass er finanzielle Mittel bereitgestellt hat, um den in die Jahre gekommenen Spielplatz im Amselweg neu zu gestalten. Die Anfang Mai gestartete Beteiligung von Kindern und Eltern wurde sehr rege angenommen. Soweit möglich, haben wir die Wünsche in die Planung einbezogen, wie zum Beispiel einem bodentiefen Trampolin, und werden die Umsetzung am 30. Juni im Gemeinderat beraten.

Der kommunale Breitbandausbau kommt ebenfalls voran. Mitte Juli wird das kommunale Netz offiziell an den Betreiber NetCom übergeben. Zum Jahresende werden dann die ersten Glasfaseranschlüsse entlang der Backbonetrasse sowie in den Gewerbegebieten Alte Landstraße und Burren in Betrieb gehen. Sukzessive soll das kommunale Netz dann im Zuge von allgemeinen Tiefbauarbeiten ausgebaut werden.

Vermutlich das größte Investitionsprojekt der Gemeinde Öpfingen der letzten Jahrzehnte, der Ausbau der Kläranlage, befindet sich auf der Zielgeraden. Wir rechnen noch in diesem Monat mit der Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt und können hoffentlich noch vor der Sommerpause den Baubeschluss fassen, um damit im Herbst die ersten Arbeiten auszuschreiben. Die tatsächlichen Bauarbeiten sollen im späten Frühjahr 2021 beginnen.

Sorgen bereitet mir derzeit die Not- und Ersatzwasserversorgung unserer gemeindlichen Wasserversorgung – die derzeit eigentlich nicht vorhanden ist. Wir benötigen dringend für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten sowie für Ausfälle aufgrund technischer Störung ein zweites Standbein. Die Lösung liegt auf der Hand und wurde durch ein Strukturgutachten im Jahr 2017 bestätigt, nämlich dem Bau einer Leitung zur Griesinger Wasserversorgungsgruppe, konkret vom Hochbehälter zum Tiefbrunnen nach Gamerschwang. Einfach gesagt, könnte dann im Falle eines Ausfalles des Öpfinger Brunnens, wie zuletzt im Oktober 2016, die Leitung geöffnet werden und die Versorgung wäre bis zur Wiederinbetriebnahme gesichert. Die Gespräche laufen hierzu und der Gemeinderat wird zeitnah über die weitere Vorgehensweise beraten.

Die Erschließung des Baugebiets Halde mit 25 Bauplätzen ist für August geplant und soll bis Mai 2021 abgeschlossen sein. Der Gemeinderat wird in seiner nächsten Sitzung abschließend über die Bauplatzvergaberichtlinie beraten. Die aktuelle Rechtsprechung macht dieses Vorgehen erforderlich. Die Ausschreibung soll dann im Herbst erfolgen. Die weitere Erschließung von Bauplätzen wird von Seiten der Verwaltung mit hoher Priorität verfolgt. So sollen im Jahr 2022 weitere 13 Plätze vermarktet werden.

Bis zur Sommerpause wird sich auch zeigen, ob es uns gelingt den Bebauungsplan Hinter der Darre aufzustellen und damit den Bau von Mehrfamilienhäusern in den nächsten Jahren zu ermöglichen. Der Bedarf nach Wohnungen ist groß und wichtig für die weitere positive Entwicklung der Gemeinde. 

Ein überaus spannendes Projekt ist der Neubau eines 3-gruppigen Kinderhauses neben der Grundschule, verbunden mit einem städtebaulichen Ideenwettbewerb hinsichtlich der Entwicklung dieses Gesamtareals. Wir werden damit in Öpfingen zukünftig zwei Kinderbetreuungseinrichtungen haben, wie bisher den katholischen Kindergarten und neu das kommunale Kinderhaus. Wir bauen hier ein Stück Öpfingen und ich darf Sie bereits heute einladen, hierbei mitzuwirken. Mehr dazu im Herbst.

Mit dem Neubau ist es aber nicht getan. Die größere Herausforderung ist nämlich die Übernahme der Trägerschaft für das neue Kinderhaus. Ich nehme dies auch als Anlass, die Verwaltung organisatorisch und personell neu aufzustellen, um dieser neuen, zusätzlichen Aufgabe bestmöglich gerecht zu werden.

Es gäbe noch viele weitere interessante und wichtige Projekte, die diesen Rahmen aber sprengen würden. Ich denke es wird deutlich, dass wir aktuell fast alle Oktaven des kommunalen Klaviers bespielen, was für eine kleine Gemeinde und Verwaltung sehr fordernd ist. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Klavier bespielen, damit aus Öpfingen auch weiterhin ein melodisches und stimmiges Lied erklingt. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die sich konstruktiv und engagiert zum Wohle der Gemeinde und deren Entwicklung einsetzen.

Neben dem Einsatz, Engagement und Zusammenhalt sind aber auch die finanziellen Möglichkeiten entscheidend. Bedingt durch den Wirtschaftseinbruch gehen die Einnahmen der öffentlichen Hand deutlich zurück. Welche finanziellen Auswirkungen dies letztlich für Öpfingen hat, kann derzeit nicht abschließend eingeschätzt werden.

Da wir die letzten Jahre aber gut gewirtschaftet haben, das heißt, der laufende Betrieb teils deutliche Überschüsse erzielt hat, wir seit 2018 schuldenfrei sind, zahlreiche Landes- und Bundeszuschüsse generiert haben und zugleich Finanzmittel für den Neubau der Kläranlage angespart wurden, werden wir aktuell unser Investitionsprogramm wie geplant umsetzen können.

Grund zur Zuversicht geben auch die strukturellen Daten der Gemeinde, wie die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sowie die grundsätzlich positive Entwicklung des gemeindlichen Steueraufkommens im Vergleich zum Landesschnitt. Das prosperierende Gewerbegebiet mit der Ansiedlung von neuen Firmen hat hier einen nicht unerheblichen Anteil und wird seine Wirkung erst noch entfalten.

Übrigens stehen Entwicklungen immer auch in einem gewissen Zusammenhang. Ohne die gewerbliche Entwicklung wäre die Ampelanlage an der Kreuzung B 311 und K 7359 nur schwerlich möglich gewesen. Ähnlich verhält es sich mit dem Neubau des Netto-Marktes. Und so dürfen wir gespannt sein, welche positiven Entwicklungen die Zukunft uns bringen mag. Ein persönliches Ziel von mir ist die Einrichtung einer Tagespflege für Senioren in Öpfingen.

Abschließend meine Bitte an Sie, kommen Sie auf mich zu. Es ist mir wichtig von Ihnen zu erfahren, wenn etwas im Argen liegt oder die Verwaltung Sie bei einem Vorhaben unterstützen kann. Gerne nehme ich mir Zeit für Ihre Anliegen.

Nun darf ich allen, die bis hierher gelesen haben, danke sagen und alles Gute für die Zukunft wünschen, bleiben Sie gesund!

 

Ihr
Andreas Braun
Bürgermeister