Aktuelle Informationen in der Gemeinde

1.) Zwei bestätigte Corona-Infektionen in Öpfingen (Stand: 30.11.2020)

In Öpfingen befinden sich aktuell zwei Mitbürger/innen, welche positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, in häuslicher Quarantäne.

 

Die Gemeinde Öpfingen steht in engem Austausch mit den Fachbehörden und wird über Veränderungen der aktuellen Lage regelmäßig informieren.

 

2.) Weitere Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie ab dem 1. Dezember (Stand 30.11.2020)

 

Mit Beschluss vom 30. November 2020 hat die Landesregierung eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erlassen. Die neue Verordnung tritt am 1. Dezember 2020 in Kraft.

 

Die Änderungen finden Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg (Verlinkung)

 
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Gemeinde aktuell

Autor: Tanita Schmölz
Artikel vom 11.08.2020

Der erste bundesweite Warntag 2020

1. Was ist der bundesweite Warntag?

Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund und Ländern. Er findet erstmals am 10. September 2020 unter Beteiligung der Kommunen statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt.

Am Warntag wird zum einen die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland mittels einer Probewarnung getestet. Zum anderen wird der Warntag von einer an die Bevölkerung gerichteten Öffentlichkeitsarbeit flankiert, um Warnprozesse transparenter und mögliche Warnanlässe bekannter zu machen.

 

2. Was passiert am bundesweiten Warntag?

Am 10. September 2020 um 11 Uhr werden auf Ebene der Länder und Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen).

Parallel wird eine Probewarnung von der Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter Einbindung aller angeschlossenen Warnmittel durchgeführt.

Diese Probewarnung wird an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen sind (z. B. App-Server, Rundfunksender). Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung wiederum in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps.

Flankierend findet eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit statt. Diese und die Probewarnung selber haben zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ zu sensibilisieren, auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen und notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen zu vermitteln, um die Bevölkerung in ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz zu unterstützen.

 

3. Wer organisiert den bundesweiten Warntag?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die Innenministerien der Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertreter der komunalen Spitzenverbände gemeinsam vor und führen diesen auch gemeinsam durch.

Das ISF-Bund-Länder-Projekt „Warnung der Bevölkerung“ im BBK beteiligt sich ebenfalls an der Vorbereitung und Durchführung des bundesweiten Warntages. Gefördert wird das Projekt durch den Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union (ISF). Ziel des Projektes ist es, die Warneffektivität in Deutschland zu erhöhen. Auf Basis einer engen Zusammenarbeit von Bund und Ländern wurde im Rahmen des Projektes der Beschluss zur Durchführung eines gemeinsamen bundesweiten Warntags gefasst.

Die ISF-Projektgruppe hat gemeinsam mit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe ein Rahmenkonzept für einen bundesweiten Warntag entwickelt und die Organisation des Warntages 2020 übernommen. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.warnung-der-bevölkerung.de/projekt/

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite zum bundesweiten Warntag:

www.bundesweiter-warntag.de.

 

Weitere Fragen und Antworten entnehmen Sie bitte aus dem FAQ #Warntag2020 (PDF-Datei)