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Gemeinde aktuell: Gemeinde Öpfingen

Seitenbereiche

Allgemeine Informationen

1.) 14 bestätigte Corona-Infektionen in Öpfingen (Stand: 18.01.2022)

In Öpfingen befindet sich aktuell 14 Mitbürger/innen, welche positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, in häuslicher Quarantäne.

 

Die Gemeinde Öpfingen steht in engem Austausch mit den Fachbehörden und wird über Veränderungen der aktuellen Lage regelmäßig informieren. Weitere Infos und aktuelle Fallzahlen zu den umliegenden Gemeinden im Alb-Donau-Kreis finden Sie auch auf dem Dashboard des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis.

 

2.) Infektionsschützende Maßnahmen der Landesregierung (Stand: 11.01.2022)

Mit Beschluss vom 11. Januar 2022 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 12. Januar 2022 in Kraft.

 

Die Änderungen finden Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg (Verlinkung)

 

3.) Bekanntmachungen des Überschreitens der Inzidenz von 500 für den Alb-Donau-Kreis

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landratsamts Alb-Donau-Kreis (Verlinkung).

 
 
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Hauptbereich
Gemeinde aktuell
Autor: Stefanie Barthel
Artikel vom 22.12.2021

Weihnachts- und Neujahrsgruß

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gerne hätte ich meinen diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsgruß damit begonnen, dass die Pandemie erfolgreich überwunden ist und wir unser gewohntes Leben wieder zurückgewonnen haben. Doch leider wird nach 2020 auch 2021 in die Geschichte als das Jahr eingehen, das stark von Corona geprägt war.

Mein herzlicher Dank gilt zuallererst meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Die Bewältigung der Corona-Pandemie forderte jede Einzelne und jeden Einzelnen im hohen Maße. Und dies alles über eine so lange Zeit on top zu den eigentlichen Aufgaben.

Ausdrücklich hervorheben möchte ich das Engagement unseres früheren stellv. Bürgermeisters Rainer Seiler bei der Bewältigung der Pandemie. Er hat die Verwaltung vielfältig unterstützt, besonders bei der Organisation der fünf örtlichen Impftermine. Ebenso gilt mein Dank den ehrenamtlichen Helfern vom örtlichen Deutschen Roten Kreuz.

Landrat Heiner Scheffold hat in seiner diesjährigen Haushaltsrede deutlich gemacht, dass die Pandemie gezeigt hat, welche Strukturen in Krisenzeiten die Pfeiler des Gemeinwohls sind. Es sind die kommunale Ebene und das Ehrenamt. Nie standen die Kommunen und Landratsämter mehr im Fokus. Für Öpfingen erlaube ich mir zu sagen, dass wir dieser Verantwortung gerecht geworden sind und ganz wesentlich zur Bewältigung der Pandemie beigetragen haben.

Allerdings mussten auch wir dafür in unserem Dienstleistungsangebot Prioritäten setzen und uns primär auf Pflichtaufgaben konzentrieren. Darüber hinaus ist es uns gelungen wichtige Zukunftsprojekte weiter voranzubringen. Auf diese möchte ich aufbauend zu meinen Ausführungen vom Juni eingehen.

Beginnen möchte ich bei unseren Kleinsten und dem stetigen Ausbau der Kinderbetreuung. Mit dem katholischen Kindergarten St. Martinus und der Krippengruppe Schneckenhäusle verfügen wir über 87 Kindergartenplätze sowie zehn Krippenplätze. Die letzten räumlichen Kapazitäten wurden 2017 mit dem Ausbau des Dachgeschosses und der Einrichtung einer Kleingruppe genutzt. Die Kindergartenbedarfsplanung zeigt jedoch auf, dass weitere Plätze nötig sind, besonders im Krippenbereich. Dies wird unterstrichen durch die erfreuliche Zahl von 28 Geburten in diesem Jahr – übrigens die höchste Zahl an Neugeborenen seit 2004.

Der aufgezeigte Bedarf kann langfristig und unter Berücksichtigung der Annahmen für die Zukunft nur mit einem Neubau gedeckt werden. Nach einem längeren und ausführlichen Diskussions- und Abwägungsprozess wurde vom Gemeinderat der Beschluss gefasst, auf der Freifläche neben der Grundschule ein neues Kinderhaus zu bauen. Angedacht ist ein 3-gruppiges Gebäude, welches 20 Krippenplätze sowie 25 Kindergartenplätze vorsieht.

Um der besonderen städtebaulichen Lage gerecht zu werden, wurde ein Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ausgeschrieben. Die Ergebnisse können der auf unserer Internetseite bereitgestellten Wettbewerbsbroschüre entnommen werden. Den Wettbewerb haben Lieb Architekten aus Freudenstadt gewonnen. Aktuell laufen die Planungen für das Kinderhaus auf Hochtouren. Der Baubeginn ist für Herbst 2022 anvisiert, die Eröffnung für Januar 2024. Besondere Herausforderung für die Verwaltung ist nicht nur die bauliche Umsetzung, sondern auch die Übernahme der Trägerschaft für das Kinderhaus. Es sind für 2022 auch größere Instandhaltungsmaßnahme im kath. Kindergarten St. Martinus eingeplant.

Umfassend und stetig wurde in den letzten Jahren in die Grundschule investiert. Beispielsweise wurden der Mehrzweckraum, der Werkraum und die sanitären Anlagen erneuert. Dieses Jahr stand nun die Digitalisierung der Klassenzimmer auf dem Programm. Die Schulleitung hat hierzu gemeinsam mit der Verwaltung einen Medienentwicklungsplan aufgestellt, welcher aufbauend auf einem pädagogischen Konzept die technische Infrastruktur festlegt. Unter anderem ist geplant, die Klassenzimmer mit großen interaktiven SMART-Boards auszurüsten. Die Umsetzung ist für Sommer 2022 geplant, ebenso die Renovierung und Neumöblierung des Lehrerzimmers. Entsprechende Zuschüsse sind bewilligt.

Des Weiteren haben wir in den Sommerferien die qualitative Betreuungsumgebung der Verlässlichen Grundschule verbessert. Der bestehende Betreuungsraum wurde grundlegend renoviert und neu möbliert. Zudem wurden neue Spiel- und Sportgeräte angeschafft. Die Maßnahme wurde zu 70 % bezuschusst.  

Mein besonderer Dank gilt dem Betreuungsteam der Verlässlichen Grundschule und den vier ehrenamtlichen Helfern. Ohne diese wäre das Angebot der Verlässlichen Grundschule und insbesondere des Mittagessens nicht leistbar.

Das Betreuungsangebot gilt es in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Wie letztlich der kommende Ganztagesbetreuungsanspruch für Grundschüler ab dem Jahr 2026 sichergestellt werden kann und was dies ggf. auch baulich bedeutet, wird in den nächsten Jahren zu diskutieren sein.

 

Ein weiterer Baustein zur Stärkung der Familienfreundlichkeit war die Neugestaltung des Spielplatzes im Amselweg. Die Freude der Kinder bei der Einweihung im Juni war groß. Mein Dank gilt nochmals allen Kindern für die aktive Beteiligung bei der Neugestaltung. Aber auch die Spielfreuden von den Erwachsen haben wir im Blick. Auf Wunsch von begeisterten Boule-Spielern wurde im November ein Boule-Platz bei den Sportanlagen angelegt. Ich freue mich, wenn nächstes Jahr die Kugeln rollen. 

Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Halde mit 25 Bauplätzen konnten Mitte des Jahres weitgehend abgeschlossen werden. Die Vergabe der Bauplätze mittels Vergabekriterien über die Plattform Baupilot ist für nächstes Jahr geplant. Die Vorbereitungen hierzu dürften gegen Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein.  

Aufgrund der anhaltenden hohen Nachfrage nach Bauland hat der Gemeinderat das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Unteres Lauh“ im Westen von Öpfingen gestartet. Neben 16 Einfamilienhäusern und vier Doppelhäusern sind auch zwei Reihenhäuser geplant. Die Eingriffe in Natur- und Landschaftsraum sind dort aus gemeindlicher Sicht am geringsten.

Straßen und Brücken sind wichtige Lebensadern. Die Freude war daher groß, als im Oktober die neue Donaubrücke nach rund 14-monatiger Bauzeit feierlich eröffnet werden konnte. Besonders erfreulich war es, den Musikverein Öpfingen und den Liederkranz wieder live zu hören. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Landratsamt als Bauherr für diese Investition.

Und auch wir haben in unsere Straßen kräftig investiert. So wurde im Gewerbegebiet Burren der Feinbelag auf die Ulmer Straße aufgebracht. Ebenso wurde der Feinbelag in der Beethovenstraße eingebaut, nachdem zuvor ein FTTB-Ausbau erfolgt ist.

 

Ein Kraftakt wird der weitere Breitbandausbau sein. Das interkommunale Backbonenetz wurde an den Netzbetreiber übergeben und die ersten Glasfaseranschlüsse, insbesondere in den Gewerbegebieten, sind aktiv geschaltet. Dies kann durchaus historisch gewertet werden, da damit die ersten Hausanschlüsse auf die modernste und schnellste Übertragungstechnologie für Internet, Telefon und TV umgestellt sind.

Mit der neuen Bundesbreitbandförderrichtlinie ist es nun auch möglich, dass Gebiete gefördert ausgebaut werden, die wie Öpfingen mit weniger als 100 Mbit/s versorgt sind. Der Gemeinderat hat sich in seiner letzten Sitzung beim weiteren FTTB-Ausbau für eine Kooperation mit der neu gegründeten OEW Breitband GmbH ausgesprochen. Mithilfe der OEW Breitband GmbH erhofft sich die Gemeinde einen mittelfristigen vollumfänglichen FTTB-Ausbau (Anschluss von jedem Haus) ohne Kostenbeteiligung durch die Gemeinde. Im Januar dürfte zudem eine mit der Bundesförderung abgestimmten FTTB-Planung für das gesamte Gemeindegebiet vorliegen, ebenso die Ergebnisse einer aktuellen Markterkundung.

 

In Öpfingen haben wir einen besonderen unterirdischen Naturschatz. Unser Tiefbrunnen am Öpfinger Wald im Gewann Unteres Greut fördert seit über 60 Jahren bestes Trinkwasser. Das Wasser wird ohne weitere Aufbereitung über den Hochbehälter in das Netz eingespeist. Um die Versorgung qualitativ und zuverlässig sicherzustellen, wurde 2016 nach einem Pumpenausfall ein Strukturgutachten beauftragt.

Vom Strukturgutachten wurden verschiedene Maßnahmen abgeleitet und viele davon umgesetzt, eine größere steht nun an. Bei einem möglichen Ausfall der Wassergewinnung gibt es derzeit keine dauerhafte bauliche Not- und Ersatzwasserversorgung. Eine gute Lösung zur Sicherung der Eigenwasserversorgung ist der Bau einer Verbundleitung zum Pumpwerk Gamerschwang, welches zur Griesinger Wasserversorgungsgruppe gehört. In diesem Zuge soll auch die Elektrotechnik im Hochbehälter erneuert und eine zusätzliche Anschlussleitung vom Hochbehälter Öpfingen in das Gewerbe- und Industriegebiet Burren gebaut werden. Im November gab der Gemeinderat mit der Beauftragung eines Ingenieurbüros den Startschuss für das Projekt. In den nächsten Monaten gilt es unter anderem, technische Fragen des Anschlusses mit der Griesinger Wasserversorgungsgruppe zu klären und bis Ende September den Zuschussantrag zu stellen. Die bauliche Umsetzung ist in den Jahren 2023 und 2024 geplant.

Apropos Grundwasser: Wasser ist ein elementarer Bestandteil im Naturkreislauf, hierzu gehört natürlich auch unsere Donau. In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Beanspruchung der Natur durch den Menschen ist das Grundwasser eine immer wichtigere Ressource. Nur ein vorausschauender und sorgfältiger Schutz garantiert eine hohe und gleichbleibende Qualität. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und investieren aktuell mit dem Ausbau der Kläranlage in den Umwelt- und Gewässerschutz. Die Anlage reinigt das Abwasser der Gemeinden Öpfingen und Griesingen sowie der Ehinger Teilorte Rißtissen und Gamerschwang. Betrieben wird die Anlage durch die Gemeinde Öpfingen.

Im Mai haben die Arbeiten zum Neubau eines Betriebsgebäudes mit angebautem Belebungs- und Nachklärbecken begonnen. Das Investitionsvolumen beträgt 7 Millionen Euro und stellt damit eines der größten Bauvorhaben in den letzten Jahrzehnten dar. Der Kostenanteil der Gemeinde Öpfingen beträgt 42 %. Die Fertigstellung ist für Mitte 2023 geplant. Das Projekt liegt aktuell im Zeit- und Kostenplan. Ergänzend zum Ausbau der Kläranlage werden die Pumpstationen modernisiert. Dieses Jahr erfolgte die Modernisierung der Außenstation Gamerschwang.

Mit der Erweiterung der Urnenstelen-Anlage reagierte die Gemeinde zuletzt auf eine sich verändernde Bestattungskultur. In einem weiteren Schritt ist die Digitalisierung der Friedhofsverwaltung mit Aktualisierung der Benutzungsordnung geplant. Auch soll über die Einrichtung einer weiteren Bestattungsform beraten werden. Von Seiten der Bevölkerung kam der Wunsch nach einer Urnenbestattung in einem Baum- und/oder Rasengrab auf.

 

Immer dort, wo Menschen Hilfe brauchen, wo ihr Leben in Gefahr ist, wo Sachwerte zu schützen sind - überall dort sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Öpfingen im Einsatz, um zu helfen. Besonders gefordert waren sie bei den Starkregenereignissen im Juni. Hier zeigte sich wie wichtig eine technisch gut ausgestattete Feuerwehr ist und die stetige Investition. Der Haushalt 2022 trägt diesem Umstand Rechnung durch die Finanzierung des Mannschaftstransportwagens (MTW) sowie dem weiteren Erwerb von leistungsstarken Pumpen. Für den MTW wurde eine Fachförderung des Landes bewilligt. Das neue Fahrzeug wird zudem gleich mit einem digitalen Funkgerät ausgerüstet sein. Ich darf allen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Öpfingen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit ganz herzlich danken.

Mit der Feststellung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2019 im Juli durch den Gemeinderat ist das mehrjährige Projekt Umstellung auf das Neue Kommunale Haushaltsrecht erfolgreich abgeschlossen worden. Die Bilanz beinhaltet die Gegenüberstellung von Vermögen und dessen Finanzierung zum Stichtag 31.12. eines jeden Jahres und ist mit der Umstellung auf das neue kommunale Haushaltsrecht erforderlich. Mein Dank gilt hier besonders unserem Kämmerer Herr Mayer.

Sehr zufrieden bin ich, dass ich dem Gemeinderat auch für das Jahr 2022 einen gesetzeskonformen Haushalt zur Beratung vorstellen kann. Der Haushalt 2022 steht im Zeichen einer aktiven und gestalterischen Kommunalpolitik mit Schwerpunkt Bildung, Wohnen, Infrastruktur und Umweltschutz. Der Haushalt ist generationengerecht, da wir unseren Ressourcenverbrauch vollständig erwirtschaften und mit einem positiven Gesamtergebnis von über 545.000 Euro planen. Wir planen mit Rekordinvestitionen in Höhe von 4,365 Millionen Euro. Um diese Investitionen zu stemmen ist eine weitere moderate Kreditaufnahme in Höhe von 800.000 Euro vorgesehen.

 

Die gewerbliche Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere mit der Ausweisung des Gewerbegebiets Burren und der Ansiedlung von mehreren attraktiven Unternehmen, stützt die finanzielle Ertragskraft der Gemeinde, bietet insbesondere den örtlichen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten und schafft Arbeitsplätze. Zudem wurde auch eine Struktur entwickelt, die sich gegenseitig befördert und attraktiv für Investoren ist. Abgerundet wurde diese Entwicklung mit dem Neubau des Netto-Marktes, welcher seit Oktober 2020 wieder eine wohnortnahe Grundversorgung sicherstellt.

 

Der Klima- und Artenschutz gewinnt an Bedeutung. Die Gemeinde Öpfingen sieht sich hier in der Verantwortung und möchte mit gutem Beispiel vorangehen. In den letzten Jahren ist vieles umgesetzt oder in die Wege geleitet worden. Beispielshaft möchte ich hier aufführen: Nachdem die Gemeinde bereits seit 2020 nur noch Ökostrom bezieht, hat der Gemeinderat dieses Jahr beschlossen, dass bei zukünftigen Ausschreibungen für Erdgaslieferung eine 10 % Biogasbeimischung erfolgen muss. Zur stärkeren Eigenstromversorgung hat die Gemeinde im Dezember eine 30 kWP Anlage auf dem Dach der Grundschule in Betrieb genommen. Eine weitere ist auf dem Dach des neuen Betriebsgebäudes der Kläranlage geplant. Das Betriebsgebäude selbst wird über die Abwasserabwärme geheizt. Zudem wurde die Heizung der gemeindlichen Obdachlosenunterkunft in der Gartenstraße auf eine umweltfreundlichere Gas-Hybrid-Heizung umgestellt. Um den Artenschutz und die Biodiversität zu fördern wurden wiederum größere gemeindeeigenen Flächen mit Blumenmischungen eingesät.

Im neuen Jahr sollen weitere gemeindliche Liegenschaften im Hinblick auf Eigenstromversorgung überprüft werden. Für das neu erworbene Donauhang-Grundstück zwischen Sportanlagen und Grundschule soll mittels externer Beratung ein Pflegekonzept entworfen werden, um die Artenvielfalt gezielt zu fördern.  

 

Stark ist Öpfingen in der Nutzung der Wasserkraft und der solaren Energiegewinnung. Hierauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Ich freue mich daher, dass die SWU im Oktober mit dem Bau einer Restwasserkraftanlage begonnen hat. Die Anlage wird allein nahezu 20 % des örtlichen Stromverbrauchs decken. Stetig steigt auch der Anteil der solaren Energiegewinnung am Gesamtverbrauch. Dieser macht mittlerweile rund 41 % des Stromverbrauches aus.

 

Liebe Öpfingerinnen und Öpfinger,

die aufgezeigten Vorhaben und Entwicklungen, insbesondere auch neue Aufgaben wie die Übernahme der Trägerschaft für das Kinderhaus, fordern die Verwaltung, den Gemeinderat und mich im besonderen Maße und stellen uns vor großen Herausforderungen.

Um diese bestmöglich zu meistern, haben wir die Gemeindeverwaltung umstrukturiert und organisatorisch und personell breiter aufgestellt. Dem vorausgegangen war eine externe Organisationsuntersuchung mit einer Personalbedarfsberechnung. Es wurde neben dem Hauptamt ein weiterer Fachbereich Bauordnung und Gebäudemanagement geschaffen. Die Aufteilung in Fachbereiche ist auch Teil der strategischen Weiterentwicklung der Verwaltung und geht mit weiteren Änderungen, wie der erfolgten Neumöblierung des Bürgerbüros, Einführung der Online-Terminvereinbarung oder der Einführung einer digitalen Zeiterfassung einher.

Fordern wird uns auch die Umsetzung des Onlinezugangsgesetztes. Dieses verpflichtet Kommunen ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 auch digital anzubieten. Zudem binden neue Regelungen, wie die ab 2023 geltende Neuregelung der Umsatzbesteuerung für Kommunen nicht unerhebliche Verwaltungskapazitäten.

Mit diesen Ausführungen zur Gemeindeentwicklung möchte ich es bewenden lassen. Die angesprochenen Themenfelder stellen jedoch nur einen Ausschnitt der aktuellen Aufgaben dar. Zum einen möchte ich Sie umfassend über die Gemeindeentwicklung informieren und zum anderen haben wir alle vermutlich pandemiebedingt mehr Muse, auch zum Lesen.

Abschließend gilt es Danke zu sagen. Einen ganz besonderen Dank gilt unserer langjährigen Gemeindemitarbeiterin Frau Ingeborg Muhr. Frau Muhr war rund 47 Jahre für die Gemeinde Öpfingen tätig und hat die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde maßgeblich mitgestaltet. Ihre freundliche, hilfsbereite und kompetente Art prägte das Bild der Gemeindeverwaltung gegenüber der Bürgerschaft. Sie war dabei als die erste EDV in der Gemeindeverwaltung eingeführt wurde oder der Umzug vom Alten Rathaus ins Untere Schloss erfolgte. Ihr gebührt unser herzliches Dankeschön im Namen der Gemeinde Öpfingen.

Mein Dank gilt ausdrücklich auch allen Mitgliedern des Gemeinderates für das gute, engagierte und konstruktive Zusammenwirken. Dieses nicht immer einfache ehrenamtliche Engagement verdient unser aller Wertschätzung.

 

Allen, die sich in diesem besonderen Jahr in unsere Gemeinschaft eingebracht haben und sich in irgendeiner Weise für unser Öpfingen, für die Menschen in Öpfingen und für ein gutes Miteinander engagiert haben, danke ich ganz herzlich. Ich freue mich, wenn ich auch im kommenden Jahr auf Ihr Engagement und Ihre Unterstützung zählen kann.

 

Im Namen der Gemeinde Öpfingen, des Gemeinderats, der Verwaltung und auch ganz persönlich möchte ich Ihnen allen

frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage und

einen guten Start ins neue Jahr 2022

wünschen. Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

 

Andreas Braun

Bürgermeister