Informationen zum Coronavirus

Bestätigte Corona-Infektionen in Öpfingen: 7, davon geheilte Corona-Infektionen: 7 (Stand: 08.04.2020)

   

1.) Die Landesregierung BW hat eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen

 

UPDATE 09. Mai 2020
Mit Beschluss vom 9. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 11. Mai 2020.

 

Die Änderungen finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums (Verlinkung)

 

2.) Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-VO
Nach der Zustimmung des Bundesrates und der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten am vergangenen Freitag hat das Land Baden-Württemberg auf Grundlage der Novelle des Infektionsschutzgesetzes am Sonntag (29. März) einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder.

 

Den Bußgeldkatalog finden Sie als PDF auf der Homepage des Sozialministeriums (Verlinkung)

 

3.) Einkaufshilfe durch die Nachbarschaftshilfe
Für Risikogruppen – über 60-Jährige sowie Menschen mit Vorerkrankungen – kann eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus, gegen das es derzeit noch keinen Impfschutz oder wirksame Medikamente gibt, besonders gefährlich sein. Aus diesem Grund bietet die Nachbarschaftshilfe Öpfingen eine ehrenamtliche Einkaufshilfe an. Ebenfalls gilt das Angebot auch für Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund einer Infektion unter häuslicher Quarantäne stehen. Sollten Sie also zu diesem Personenkreis gehören, erledigt die Einkaufshilfe die notwendigen Einkäufe gerne für Sie.

 

Bitte wenden Sie sich hierfür vertrauensvoll an

Frau Elisabeth Renz: 07391 7599585 oder

Frau Gisela Fromme: 07391 5502 .

 

4.) Änderungen der infektionsschützenden Maßnahmen im Hinblick auf gemeindliche Einrichtungen finden Sie hier (Stand: 07.05.2020)

 
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Breitband

Aufbau eines kommunalen Glasfasernetzes in Öpfingen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der kommunale Breitbandausbau in der Region und in Öpfingen nimmt Fahrt auf.

Seit August wird im Auftrag der Gemeinde Öpfingen das überregionale Backbone-Netz mit einer Gesamtlänge von 3,7 Kilometer gebaut. In einem ersten Schritt sollen die Grundschule, das Rathaus sowie die einzelnen Grundstücke des Gewerbegebiets Burren (FTTB-Ausbau) an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Der FTTB-Ausbau des Gewerbegebiets Burren erfolgte bereits im Frühjahr 2018 im Zuge des Ausbaues der Ulmer Straße.   

Die Maßnahme wird durch das Land Baden-Württemberg über die Verwaltungsvorschrift Breitband mit 320.940 Euro gefördert. Weiter erhält die Gemeinde einen Zuschuss aus dem Ausgleichstock in Höhe von 60.000 Euro. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei 630.000 Euro.

Gleichzeitig bereitet die Gemeinde durch die Mitverlegung von FTTB-Infrastruktur den mittel- bis langfristigen FTTB-Ausbau im gesamten Gemeindegebiet vor und  kann so ausgehend von dem Backbonenetz bedarfsgerecht und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten den Ausbau von Glasfaser bis ans einzelne Gebäude vorantreiben. Zukünftig werden bei allen Straßensanierungen Leerrohre bis an die einzelnen Grundstücksgrenzen verlegt, so wie 2019 im südlichen Amselweg.

Zu beachten ist, dass die Kosten für die Verlegung des Lehrrohres auf Privatgrund vom jeweiligen Eigentümer zu tragen sind. Um die späteren Kosten, gerade im privaten Bereich zu reduzieren, empfehlen wir, falls bei Ihnen in Zukunft private Baumaßnahmen/Gartenarbeiten anstehen, bereits ein solches Leerrohr zu verlegen. Für weitere Informationen zur Verlegung und Dokumentation liegt im Rathaus ein Informationsflyer bereit. Gerne können Sie den Flyer hier herunterladen.

Bei Fragen rund um den Glasfaserausbau und ob eine Anschlussmöglichkeit für Sie besteht, dürfen Sie sich gerne an mich wenden.

Ihr

Andreas Braun
Bürgermeister

07391 7084-0
a.braun(@)oepfingen.de

 

Warum FTTB-Ausbau?

Die Anbindung an die schnelle und staufreie Datenautobahn ist zum zentralen Standortfaktor geworden und entscheidend für die Attraktivität einer Gemeinde als Wirtschafts- und Wohnstandort. Leistungsfähige Breitbandanschlüsse sind die Grundlage für Gewerbebetriebe, freie Berufe und private Haushalte. Insbesondere für junge Menschen und damit für den Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und insbesondere wenn es darum geht, junge Menschen für einen Betrieb und Wohnort zu gewinnen.

Der Bandbreitenbedarf im privaten wie auch gewerblichen Sektor steigt dabei rapide an. Galten vor wenigen Jahren Bandbreiten mit 16 Mbit/s noch als gut, werden heute bereits 50 Mbit/s als Mindeststandard gefordert. In absehbarer Zeit werden auch 100 Mbit/s nicht mehr genügen. Der Upload spielt dabei eine immer größere Rolle. Intelligente Systemsteuerungen, vernetzte Dienste und Anwendungen halten Einzug im gewerblichen wie im privaten Bereich und erfordern symmetrische Verbindungen. Industrie 4.0 ist nur ein Beispiel dafür. Langfristig zukunftsfähig sind deshalb nur glasfaserbasierte symmetrische Breitbandanschlüsse. Mittel- bis langfristiges Ziel muss es deshalb sein, jedes Gebäude an Glasfaser anzuschließen (FTTB = fiber to the building).